Der Herbst 2024 in Jassinja begann für die Stiftung „Flügel in die Zukunft“ mit einer klaren Mission: einen Raum zu schaffen, in dem sich die Kinder unserer Helden als Teil eines geeinten, unzerbrechlichen Teams fühlen. Dieses Mal setzten wir bewusst auf Tiefenpsychologie und ökonomisches Denken, da wir wissen, dass ohne Vertrauen kein Lernen möglich ist.
Die ersten Schritte: Vom „Ich“ zum „WIR“ Die ersten Tage des Camps waren sowohl eine Herausforderung als auch eine Offenbarung. Wir dominierten den Raum mit psychologischen Übungen und Spielen, die speziell darauf ausgelegt waren, Barrieren schnell abzubauen. Unser Ziel war ehrgeizig: In nur wenigen Stunden ein Vertrauensniveau aufzubauen, für das man normalerweise Monate benötigt. Durch Teamaktivitäten lernten die Kinder, einander nicht nur zuzuhören, sondern sich gegenseitig zu verstehen, Emotionen zu erkennen und Verantwortung zu delegieren. Jede Übung war ein Baustein im Fundament unserer Gemeinschaft.
Zur psychologischen Entlastung fügten wir ökonomische Teamspiele hinzu. Dies ist nicht nur Unterhaltung – es ist eine Simulation des realen Lebens, in der strategisches Denken, Ressourcenmanagement und gemeinsame Entscheidungsfindung zum Erfolg führen. Die Kinder lernten zu verhandeln, Risiken einzugehen und Partner in Momenten „ökonomischer Krisen“ zu unterstützen, was die Gruppe unglaublich zusammenschweißte.
Ein Fenster zur IT-Welt: Die Jobbörse Nachdem das Eis gebrochen und eine freundschaftliche Bindung gefestigt war, gingen wir zum intellektuellen Teil über. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung fand ein besonderes Ereignis statt – die Präsentationsrunde „Welchen IT-Beruf soll man 2024 wählen?“.
Dies war kein trockener Vortrag. Dank der bereits geschaffenen Atmosphäre der Offenheit entwickelte sich das Format zu einem lebendigen Dialog. Wir gaben einen Überblick über die moderne IT-Branche: von der Entwicklung und dem Testen bis hin zur Systemarchitektur und KI. Wir analysierten, welche Fähigkeiten 2024–2025 entscheidend sein werden, und halfen jedem, seinen potenziellen Weg zu finden. Wenn ein Kind keine Angst hat, Fragen zu stellen, und sich der Unterstützung seiner Mitmenschen sicher ist, wird die Berufswahl zu einem bewussten Schritt in die Zukunft.